Glauben Sie, dass Sie gerade Ihre Employer-Branding-Strategie richtig gestalten? Der Begriff “Employer-Branding” gewinnt heute an Bedeutung und das sollten Sie bei Ihrer Mitarbeiterführung berücksichtigen. Wussten Sie zum Beispiel, dass knapp 60% aller Recruiter das Employer-Branding für die höchste Priorität halten?

 

Warum?

 

Die Lage in Ihrer Firma spricht sich heutzutage schnell herum und Ihre gegenwärtigen sowie ehemaligen Mitarbeiter halten nicht zurück. Ihre Employer-Branding-Strategie betrifft somit Ihre Mitarbeiterbindung und Erfolge beim Recruiting. In diesem Blog erfahren Sie also vier schlechte Maßnahmen, die sich negativ auf Ihr Employer-Branding auswirken.

 

Langweilige Aufgaben sprechen gegen Ihre Employer-Branding-Strategie  

 

Maßnahme 1: Weisen Sie nicht zu viele langweilige Aufgaben zu!

 

Laut Studien, war 2018 die Langeweile während des Arbeitstages der größte Grund, warum Mitarbeiter ihre Firma verlassen haben. Mitarbeiter sind häufig enttäuscht, wenn die aufregenden Versprechungen im Vorstellungsgespräch nicht stimmen.

 

Auf Dauer ermüdet die Langeweile!

 

Man verbringt durchschnittlich 40 Stunden pro Woche im Büro - daher spricht die dauerhafte Langeweile gegen Ihr Employer-Branding. In der Regel hätte man lieber etwas zu tun anstatt den ganzen Tag ziellos auf den Feierabend zu warten.

 

Um diese zu verhindern, schlagen wir vor, die folgenden Beispiele in Ihre Employer-Branding-Strategie zu berücksichtigen:

 

  • Lernen Sie Ihre Mitarbeiter richtig kennen! Daher wissen Sie, wie Ihr Mitarbeiter tickt
  • Bieten Sie ständig etwas Neues an - zum Beispiel ein Benefit oder spontane Ausflüge
  • Hören Sie Ihren Mitarbeitern zu und fragen Sie sie, ob ihre Aufgaben erfüllend sind

 

Die sozialen Medien sind ein wesentlicher Bestandteil der Employer-Branding-Strategie

 

Maßnahme 2: Kein Fokus auf Ihr Onlineauftritt!

 

Arbeitssuchende haben heutzutage die Qual der Wahl und Ihr Onlineauftritt (vor allem in den sozialen Medien) hilft ihnen dabei, eine Entscheidung zu treffen. Die Zahlen sind eindeutig: Drei aller Vier Arbeitssuchende berücksichtigen das Employer-Branding bei der Arbeitssuche.

 

Wo checken sie zuerst?

 

Ein guter Onlineauftritt spricht deutlich für Ihre Firma. Starke Facebook und Linkedin Profile sind von Vorteil, denn hier können Sie die Vorzüge und Highlights Ihrer Firma der Welt zeigen. Des Weiteren kann man in den sozialen Medien eine gute Einschätzung über Ihre Firma und das entsprechende Branding machen.

 

Optimieren Sie Ihre soziale Medien als Teil Ihres Employer-Branding

 

Das Gegenteil gilt auch!

 

Ihr Employer-Branding wird allerdings benachteiligt, wenn Sie keinen Fokus auf Ihren Onlineauftritt richten. Wir haben gerade erwähnt, dass man online schnelle Einschätzungen machen kann. Man arbeitet lieber für eine Firma mit einem guten Ruf und Online-Beweisen, dass die Firma:

 

  • Überhaupt existiert (Dies ist oft der Fall bei kleineren Firmen)
  • Über eine Firmenkultur verfügt, in der Mitarbeiter erfüllt sind

 

Ein guter Auftritt hilft Ihnen finanziell!

 

Ein starkes Employer-Branding hilft Ihnen, Kandidaten für eine Rolle anzulocken - und Sie sparen dabei sogar viele Kosten! Laut Studien spart im Durchschnitt eine Firma mit gutem Branding über 40% pro Beschäftigung.

 

Zusammengefasst: Um Kandidaten anzulocken, muss sich Ihre Firma von der Masse abheben. Für Kandidaten, die Ihre Firma nicht kennen, gelten Ihre Facebook, Instagram und Linkedin Profile als ein Hinweis auf Ihre Firmenkultur - also optimieren Sie schlau!

 

Interne Kommunikation ist besonders wichtig

 

Maßnahme 3: Wenn Sie Ihre interne Kommunikation nicht berücksichtigen!

 

Die Auswirkungen der internen Kommunikation auf Ihre Employer-Branding-Strategie ist besonders wichtig. Eine Firmenkultur, in der man gerne arbeitet ist besonders vorteilhaft, denn Mundpropaganda macht viele Kandidaten auf die Firma aufmerksam.

 

Wir haben in einem vorherigen Blog-Post schon ein paar Beispiele genannt, wie Sie Ihre interne Kommunikation auf der Arbeit verbessern können. Sie können die folgenden Beispiele für Ihre Employer-Branding-Strategie einsetzen:

 

 

Ihre Mitarbeiter werden gutes Smunch Essen schätzen

 

Kandidaten sprechen lieber mit Arbeitnehmern als mit Arbeitgebern!

 

Eine schlechte interne Kommunikation wirkt sich negativ auf einer persönlichen Ebene aus. Trotz Ihrer Mühen in Bezug auf Ihr Employer-Branding, gelten die Meinungen Ihrer Mitarbeiter als noch wichtiger. Sie können Ihre Webseite und Profile in den sozialen Medien frei gestalten - allerdings gibt es bei den Meinungen Ihrer Mitarbeiter keine Versteckmöglichkeiten.

 

Zum Beispiel, Sie fliegen in den Urlaub und Sie entscheiden sich gerade für eine Unterkunft, wo Bekannte schon waren. Wem vertrauen Sie denn - der Meinung Ihres Freundes oder der Beschreibung auf der Webseite?

 

Gefälschte Reviews sind verlockend aber langfristig schädlich

 

Maßnahme 4: Manipulieren Sie nicht Ihre Online-Reviews!

 

Natürlich sind die online hinterlassene Reviews besonders wichtig für Ihr Branding. Knapp 90% aller Mitarbeiter wollen nicht für eine Firma mit einem schlechten Ruf arbeiten - beispielsweise überspringen viele Arbeitssuchende einfach Firmen mit einer Durchschnittsnote von 1,5 / 5 Sternen.

 

Warum soll ich die Reviews nicht manipulieren?

 

Eine schlechte Durchschnittsnote auf Google, Kununu und Glassdoor ist kein gutes Zeichen für Ihre Firmenkultur, aber gefälschte positive Reviews sind noch schlimmer. Leider sind viele Bewertungen heutzutage gefälscht und es fällt immer schwieriger, denen generell zu vertrauen. Echte Bewertungen sind somit benachteiligt und die kann man schwer identifizieren.

 

Ihr Vorgehen spricht sich herum. Seien Sie vorsichtig bei der Mitarbeiterführung

 

Kandidaten finden das heraus!

 

Die Mitarbeiter einer Firma sollen und sind nicht verpflichtet, dieses Geheimnis einzuhalten. Wie oben erwähnt - die Firmenkultur und Mundpropaganda sprechen sich herum. Des Weiteren sind manche negativen Reviews sogar gut für Ihre Echtheit! Das deutet darauf hin, dass Sie Ihre Online-Bewertungen nicht manipulieren - 95% aller Arbeitssuchenden vermuten Manipulation, wenn es keine negativen Reviews gibt.    

 

Manchmal ist es auch der Fall, dass Firmen Nutzer bestechen, sodass sie die negativen Bewertungen löschen. Dieses Vorgehen sollen Sie unbedingt vermeiden! Stellen Sie sich mal vor, dass Sie sich für eine Rolle in einer Firma bewerben wollen - allerdings finden Sie heraus, dass die ganzen schlechten Bemerkungen versteckt sind. Würden Sie gerne mit der Bewerbung fortfahren? Wir auch nicht.

 

Fazit: Gute Employer-Branding-Strategien reflektieren Ihre Firma

 

Ein gutes Employer-Branding braucht also einen guten Onlineauftritt, Echtheit, und vor allem, Vertrauen Ihren Mitarbeitern gegenüber. Als Manager haben Sie eine große Gelegenheit, Ihre Firmenkultur zu gestalten - und die Wünsche Ihrer Mitarbeiter sollen im Vordergrund stehen. Die Mitarbeiterzufriedenheit vereinfacht Ihr Recruiting, spart Ihnen Geld und ist generell gut für Ihre Firma!

 

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