“Irgendwie passt es halt doch nicht …”

Wie oft haben Sie diesen Satz schon gehört? Auch 2019 ist es im War for Talent wieder schwer genug, überhaupt gute Mitarbeiter zu gewinnen. Umso ärgerlicher (und kostenintensiver!), wenn sie sich schon nach kurzer Zeit wieder von ihrem Arbeitgeber verabschieden.

 

Tatsächlich beenden 20 - 30 % aller Neuzugänge innerhalb der ersten 100 Tage ihr Arbeitsverhältnis. Dabei haben Sie sie doch so sorgfältig ausgewählt! Wo liegt also der Fehler?

 

Kandidaten beim Recruiting finden

Ganz einfach: Viele Unternehmen bemühen sich zwar sehr während des Recruiting-Prozesses. Verschiedene Interview-Phasen, Test-Aufgaben und Employer Videos sind nur einige der Maßnahmen, die beiden Seiten vorab einen guten Eindruck der anderen Partei ermöglichen sollen.

 

Das reicht aber nicht. Häufig machen Arbeitgeber den Fehler, den neuen Mitarbeiter sich selbst zu überlassen, kaum, dass er unterschrieben hat. Aber wer wird schon gerne fallen gelassen wie eine heiße Kartoffel?

 

Was Onboarding ist, was dazu gehört und warum es wichtig ist, müssen wir Ihnen ja sicher nicht erklären. Aber wir haben fünf erfolgreiche Ideen für Ihr Onboarding zusammengestellt, die sich bei Smunch bewährt haben. Diese werden neuen Mitarbeitern helfen, sich schnell zu integrieren und mit der neuen Rolle und Firma zu identifizieren - denn Mitarbeiterbindung ist wichtiger denn je!


Zum Onboarding gehört nicht nur der Arbeitsvertrag, sondern auch die Einarbeitung und Eingewöhnung

 

1.  Stellen Sie einen Buddy zur Seite

 

Wie waren Ihre Starts in neuen Jobs bisher? Kamen Sie sich ein bisschen verloren vor? Ihren neuen Mitarbeitern wird es nicht anders gehen. Aber Sie können das verhindern. Die ersten 100 Tage sind beim Onboarding entscheidend!


Bei Smunch bekommt jeder neue Smunchie einen Buddy zur Seite gestellt. So hat man von Anfang an einen Ansprechpartner, an den man sich mit Fragen und Sorgen wenden kann.


Um den Start wirklich einfach zu machen, hilft es, wenn Buddy und Newbie schon vorher bekannt gemacht werden - zum Beispiel bei einem Telefonat, per E-Mail oder auch einfach nur über LinkedIn.


Der erste Tag ist beim Onboarding oft am schwierigsten. Der Buddy kann den neuen Mitarbeiter empfangen und mit den anderen Teams bekannt machen. Wichtig ist dabei, Personen hervorzuheben, mit denen der Kandidat im Rahmen des Interview-Prozesses schon Kontakt hatte. Diese Namen sind noch im Kopf und man kann sich direkt ein Bild dazu machen.

 

Neue Mitarbeiter durch gutes Onboarding binden


2.  Expedition in andere Abteilungen


Jedes Unternehmen besteht aus mehr als einer Abteilung. Doch oftmals dauert es Wochen, bis man (wenn überhaupt) Kontakt zu anderen Teams bekommt. Nicht schön, oder?


Damit sich keiner auf einer kleinen Insel isoliert, gibt Smunch zum Beispiel Büro-Neuzugängen die Möglichkeit, einen Tag mit unserem Fahrer-Team zu verbringen, und so einen ganz anderen Arbeitsalltag kennenzulernen.


Zudem wird jeder Newbie aufgefordert, mit einem Mitarbeiter aus einer anderen Abteilung einen Kaffee zu trinken. So wird das Eis gebrochen und man lernt, wer wofür zuständig ist.

 

Abteilungsübergreifende Einarbeitung und Einweisung


3.  Den Menschen erkennen - und sich beweisen lassen


Jeder Mitarbeiter kann und mag mehr als das, was in seiner Stellenausschreibung steht. Geben sie daher jedem von Anfang an die Möglichkeit, im Unternehmen etwas zu verändern - denn eigene Projekte fördern das Zugehörigkeitsgefühl und den Eindruck, etwas zu bewirken.


Wie das funktioniert? Ganz einfach: Wer gerne gärtnert, kann das Büro begrünen. Wer gerne backt, kann einen Cupcake-Workshop als Team Event organisieren. Wer gerne fotografiert, kann die Kollegen mit neuen Headshots begeistern. Sie sehen, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt … die zusätzlichen Angebote stärken zudem Ihr Employer Branding!


Der nächste Tipp hilft dabei, diese Interessen herauszufinden.

 

Eigene Projekte fördern Motivation, Selbstbestätigung und Sicherheit


4.  Lunch ist so gewöhnlich - finden Sie kreative Eisbrecher!

Wir als Online-Kantine lieben natürlich regelmäßige Team Lunches. Doch für die Mitarbeiter spielt sich dabei manchmal auch eine gewissen Routine ein - jeder hat seinen festen Platz und Tischnachbar. Für den neuen Mitarbeiter kann es schwierig sein, sich zu integrieren.


Laden Sie das Team daher lieber auf ein Eis ein, oder veranstalten Sie ein Picknick im Park. Zusätzlich können Spiele wie “Ich habe noch nie …” oder “Zwei Wahrheiten, eine Lüge” dabei helfen, sich kennenzulernen.


Smunch veranstaltet auch viele Team Events (Ideen für Ihr Team-Event haben wir in einem früheren Post zusammengestellt). Oftmals laden wir neue Mitarbeiter dazu ein, auch wenn ihr erster Arbeitstag noch bevorsteht. So können sie in ungezwungener Atmosphäre die neuen Kollegen kennenlernen.

 

Ein Kennenlernen in entspannter Umgebung fördert Unternehmenskommunikation, Zusammenhalt und Teamgeist

 

5.  Feedback ist Gold wert!

Sie hassen es, nicht zu wissen, woran Sie sind? Ihre neuen Mitarbeiter auch! Viele Unternehmen warten mit dem ersten richtigen Feedback-Talk, bis die Hälfte der Probezeit vorbei ist - oder sogar länger!


Dabei ist es wichtig, dem Neuzugang von Anfang an zur Seite zu stehen und ihn wissen zu lassen, was der Stand der Dinge ist. So können Unsicherheiten vermieden und die Motivation gesteigert werden.


Bei Smunch hat es sich bewährt, dass jeder Mitarbeiter (egal ob neu oder langjährig) eine regelmäßige 1:1-Session mit seinem Supervisor hat. So wird Transparenz geschaffen und zu jeder Zeit das ganze Potenzial ausgeschöpft.


Feedback Talks, 1:1 Sessions und Performance Reviews helfen neuen Mitarbeitern bei der Selbsteinschätzung

 

Zusammenfassung


Wenn es um das Onboarding geht, kann man gar nicht zu viel tun. Aber zu wenig. Was ist also die Quintessenz?


  • Es lohnt sich, Zeit und Geld in den Onboarding-Prozess zu investieren
    Wer frühzeitig beginnt (noch vor Einstellungstermin), sieht die besten Resultate und stärkt Unternehmenskultur und Employer Image.

  • Holen Sie das Team mit an Bord
    Gemeinsam können Sie die Unternehmenskultur näherbringen und die Kommunikation verbessern

  • Geben Sie die Richtung vor
    Lassen Sie den Neuzugang mit einer klaren Roadmap starten - und muten Sie ihm von Anfang an eigene Projekte zu. Sie haben ja schließlich mit ihrem Mitarbeiter-Auswahlprozess den Besten gewählt!

Verlassen Sie sich nicht darauf, dass jeder alleine klar kommt. Machen Sie das Onboarding stattdessen zu einem wichtigen Bestandteil Ihres Employer Brandings - es wird sich auszahlen!

 

Ein gutes Onboarding hilft Ihrer Unternehmenskultur und Ihrem Employer Branding

Subscribe Our Blog